PG Bad Neustadt

Herzlich willkommen in der

Pfarreiengemeinschaft "Bad Neustadt"

Die Gemeinschaft umfasst..

Pfarrei Mariä Himmelfahrt Bad Neustadt - Stadtpfarrkirche
Pfarrei St. Konrad, Gartenstadt
Kuratie Heilige Familie, Mühlbach
Kuratie Sankt Jakobus der Ältere, Löhrieth 

 

Alle Gottesdienste entfallen - Kirchen bleiben geöffnet

Das Fernsehprogramm TV Mainfranken überträgt  die Gottesdienste aus dem Dom jeweils von Montag bis Samstag um 12 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr live. Einen Livestream finden sie auch auf der Homepage des Bistums.

www.bistum-wuerzburg.de/#mediathek

 

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 Bild: Andreas Sietz

 

Halten wir zusammen, ohne uns an der Hand zu halten.
Gehen wir aufeinander zu, ohne uns zu nahe zu kommen.
Pochen wir darauf, dass unsere Herzen pochen - für das Leben.

(Peter Schott in pfarrbriefservice.de)

 

Einladung zum gemeinsamen Gebet, Gotteslob 433

 

Gotteslob 37,1

 

Vorschlag für ein Hausgebet in der Zeit der Corona-Krise

Lied als Eröffnungsgebet

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr - GL 422

Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.

Text: Huub Oosterhuis Übertragung: Lothar Zenetti
 

Lesung aus der Hl. Schrift (Hosea 6,1-6):

Lesung aus dem Buch Hosea

Kommt, wir kehren zum Herrn zurück!
Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen;
er hat verwundet, er wird auch verbinden.
Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück,
am dritten Tag richtet er uns wieder auf,
und wir leben vor seinem Angesicht.
Lasst uns streben nach Erkenntnis,
nach der Erkenntnis des Herrn.
Er kommt so sicher wie das Morgenrot;
er kommt zu uns wie der Regen,
wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.
Was soll ich tun mit dir, Efraim? Was soll ich tun mit dir, Juda?
Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht. Darum schlage ich drein durch die Propheten,
ich töte sie durch die Worte meines Mundes.
Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht.
Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer. 

Meditation zu Hosea 6,1-6 Kommt, wir kehren zum Herrn zurück!

"Wer ist schuld an der Corona-Krise?" sind wir versucht zu fragen.
"Die Chinesen"? "die Italiener"? Zögerliche Politiker?
Die Krise ist da, auch wenn wir diese naheliegenden Fragen nicht beantworten können. Jetzt sind wir alle zum hoffentlich vorübergehenden Stillstand aufgerufen. Wir haben aber viel Zeit zum Nachdenken.
Auch wenn wir uns von Schuld an der Krise freisprechen können, stellt sich einem jedem von uns die Frage: Ist es richtig, wie ich lebe, wie ich mein Leben gestalte?
Die Corona-Krise hat die Beschäftigung mit anderen Krisen aus dem Alltag verdrängt. Noch vor wenigen Wochen kreisten unsere Gedanken um die Klimakrise, politische Krisen... Ich kann mich der Frage nach meinem Anteil an der Krise, an den verschiedenen Krisen nicht einfach entziehen.
Der Prophet fordert uns - auch mich - zur Umkehr auf:
"Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen; er hat verwundet, er wird auch verbinden."
Zum Herrn zurückkehren, heißt sich fragen, was wir an unserer Lebensweise verbessern können.
Der Prophet hat aber auch eine konkrete Anweisung, was wir tun sollen:
"Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer."
In dieser Zeit der großen Krisen ist vor allem Liebe gefragt.
Liebe in Form der Rücksicht auf die anderen, in Form des Einhaltens der vorgegebenen Regeln, in Form der Hilfe für alle, die Hilfe brauchen.

 

Gebet

Herr, Du Gott des Lebens, betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir. Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten
die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne mussten,
sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt
und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig
den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen. Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen. Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns bereit – offen und aufmerksam für das Leben.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer, Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns!
 

Vater unser...
 

Lied als Schlussgebet:

Wer unterm Schutz des Höchsten steht

1) Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.

2) Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.3)

Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott, ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.
 

Segen

Gott gebe euch seinen Segen,
damit ihr seine Gegenwart in eurem Alltag spürt. - Amen.
Er erinnere euch an die Worte,
mit denen er den Menschen Mut gemacht hat. - Amen.  
Er lasse euch entdecken,
wo er euch in eurem Leben begleitet. – Amen. 
Und der Segen des allmächtigen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
ermutige euch und erfülle euer Leben. - Amen. 

 


 Weitere Beiträge finden sie unter Aktuelles - Gebetsimpulse


Bischöfliches Dekret vom 16.03.2020

Alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen sind bis einschließlich 19. April untersagt.

Am16.03.2020 erließ Bischof Dr. Franz Jung für das BIstum Würzburg ein bischöfliches Dekret. Den genauen Wortlaut können Sie auf der Homepage des Bistums Würzburg nachlesen.

https://www.bistum-wuerzburg.de/service/coronavirus/

 


Liebe Schwestern und Brüder,

wir alle wissen, dass wir die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen müssen. Experten meinen, die nächsten fünf Wochen seien entscheidend dafür. Daher versuchen wir unsere Verantwortung wahrzunehmen und bitten auch Sie alle um ihre Mithilfe.

Unsere Maßnahmen passen sich dabei denen der Staatsregierung an. Folgendes soll daher für die Zeit vorläufig bis zum 19. April gelten:

1. Wir bitten sie herzlich, außer in dringenden Notfällen, auf persönliche Besuche im Pfarrbüro zu verzichten und Ihre Anliegen, wie Messbestellungen oder ähnliches, entweder telefonisch oder durch ein kleines Briefchen im Postkasten mitzuteilen! Unsere Sekretärin wird zu den normalen Öffnungszeiten im Büro sein und Ihre Anrufe oder auch Mails entgegennehmen.

Die Seelsorger bemühen sich in dieser Zeit, möglichst häufig im Pfarrbüro anwesend zu sein, damit Sie auch Ihnen Ihre Anliegen telefonisch sagen können.

1. Kinder und Jugendliche sollen die nächsten Wochen nicht zur Schule gehen. Daher wäre es nicht sinnvoll, sie dann zu Kommunion-oder Firmvorbereitungstreffen außerhalb der Schule zusammenzurufen. Die katechetischen Treffen werden daher wenigstens bis 19.04. abgesagt.

2. Momentan werden unsere Kirchen offen bleiben, um allen Gläubigen die Möglichkeit zu geben, persönlich in Ruhe und vor dem Allerheiligsten zu beten. So können Sie wenigstens im stillen Gebet, in Anbetung oder auch vor der Muttergottes ihre Sorgen und Anliegen abgeben.

3. Das Fastenessen und alle anderen Veranstaltungen müssen leider entfallen. Auch entfallen alle Sitzungen der verschiedenen Gremien, wie Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung usw.

4. Wir bitten Sie weiterhin, aufmerksam die Tagespresse und auch die Aushänge zu beachten!

Wir hoffen und beten alle, dass die Situation sich bald wieder verbessert und die Menschen vor allzu großem Schaden bewahrt werden.

Pfr. Andreas Krefft

 


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