PG Bad Neustadt
Gemeinsam neue Wege gehen: – Positive Stimmung und Lust auf mehr: Am Montag, 06.02. trafen sich in den Räumen von Mariä Himmelfahrt erstmalig Interessierte aus allen PGR der fünf Pfarreiengemeinschaften „St. Martin, Brend“, „Bad Neustadt“, „Don Bosco-Am Salzforst“, „Um den Michaelsberg“ und „St. Bonifatius um den Höhberg“ zur Begegnung, zum gegenseitigen Kennenlernen und auch zum Weiterdenken der „Pastoral der Zukunft“. Die Idee zu diesem Treffen entstand bei einem Klausurtag von PGR-VertreterInnen im Oktober letzten Jahres, wo über die mögliche Zusammenarbeit verschiedener Pfarreiengemeinschaften nachgedacht wurde.

Trotz mancher berechtigter Sorgen und Zweifel am Projekt der „Pastoral der Zukunft“ überwogen an diesem Abend eindeutig die Lust auf Zusammenarbeit und der Mut, die Zukunft unserer Kirche gemeinsam neu zu gestalten. Mit verschiedenen Methoden angeleitet, lernten sich die VertreterInnen der vielen PGR an diesem Abend näher kennen, erfuhren voneinander, mit welcher Motivation die Einzelnen da waren und was ihnen für die pastorale Arbeit in Zukunft wichtig ist.

 

Sorgen wie Hoffnungen konnten benannt werden, Chancen und auch Risiken. Alles wurde gebündelt in einem kleinen Filmclip mit anschließender Erklärung. Es wurde deutlich, dass es möglich ist, die neuen Probleme wie auch die neuen Chancen in den Gesamtrahmen der Pastoral einzubauen, wenn die Bereitschaft da ist, manches umzubauen, neu zu bewerten und auch das ein oder andere wegzulassen, das die meisten Menschen nicht unbedingt vermissen würden. „Die Kirche wird ´wesentlicher´ werden“, prophezeite Pastoralreferent Klug.

 

Dass die neue Zusammenarbeit und das Ausprobieren auch gewünscht sind, wurde durch das Vortragen von Auszügen des neuesten Bischofsbriefes an alle Gläubigen des Bistums noch einmal betont. Hier schreibt Bischof Friedhelm, dass wir uns gemeinsam auf die Suche nach neuen Leitungsformen machen sollen, nach neuen Projekten und Formen von Vergemeinschaftung. Nicht die Struktur stünde am Anfang, sondern diese würde sich erst unter seinem Nachfolger aus dem Prozess der Zusammenarbeit, also aus der Praxis heraus, ergeben. Dankbar nahmen die anwesenden Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zur Kenntnis, dass uns eine bisher nie dagewesene Freiheit in der Gestaltung der Zukunft der Kirche unseres Bistums gegeben ist. Diese Chance zu nutzen, war eine große Motivation.

 

Im zweiten Teil des Abends stellten Pfarrer Mergenthaler und der Vorsitzende des PGR Hohenroth, Matthias Schöppner, noch einmal kurz die Ergebnisse des Klausurtages vom Oktober vor. Anschließend bildeten sich rund um die dort angesprochenen Themen „Neigungsgruppen“, aus den Anwesenden, die sich zur Weiterarbeit an diesen Themen treffen wollen.

 

Die Themen sind:

 

  • Katechese

  • Liturgie

  • Erwachsenenbildung/Glaubens-Weiterbildung

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Besuchsdienste

  • Trauerpastoral

  • Feste

 

Natürlich ist damit die mögliche Palette der Themen damit längst nicht abgeschlossen. Jugendarbeit, Seniorenarbeit usw. sind weitere wichtige Themen, die mit Sicherheit noch mit auf der Agenda stehen werden.

 

Dieser Abend hat die Zusammenarbeit aber zunächst einmal auf ein gutes Gleis gestellt. Wir dürfen alle froh und dankbar für so viele aktive Menschen in unserer Kirche sein! Sind wir gespannt, was uns auch aus diesem Abend erwächst!

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