PG Bad Neustadt

Der Landkreis Rhön-Grabfeld und die Pfarrei Mariä Himmelfahrt unterstützen das Waisenhausprojekt in Rawa-Ruska

Seit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar dieses Jahres musste Europa viel Zerstörung erleben. Viele Menschen wurden obdachlos oder kamen ums Leben. Wir nehmen betroffen zur Kenntnis, dass wir wieder Krieg in Europa erleben und stellen fest, dass unzählige Menschen leiden. Besonders betroffen sind Kinder, der Eltern und Angehörige bei russischen Angriffen getötet wurden.

Am späten Abend, als es schon dunkel wurde, begann der Open Air Gottesdienst auf der Wiese hinter der Stadtpfarrkirche. Die Firmlinge hatten es sich auf Sitzkissen mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten bequem gemacht. Zum Thema " Die sieben Gaben des Heiligen Geistes" getalteten die Diakone Wolfgang Dömling und Thomas Prapolinat den Gottesdienst mit Fackeln und modernen Liedern. Jeden Gabe des Heiligen Geistes wurde erklärt und dazu eine Fackel angezündet. Es war eine ganz besondere Atmosphäre mit dem Feuer, der Dunkelheit und der dicken Stadtmauer im Hintergrund. Ihre Zufriedenheit und Begeisterung drückten die Erwachsenen und Firmlinge mit einem Abschlussapplaus nach dem Segen aus. 

Dankeschön für die Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

 

 Am Freitag, den 22. April 2022, war seine Exzellenz Mieczyslaw Mokrzycki, der Erzbischof der ukrainischen Stadt Lemberg, in Bad Neustadt a. d. Saale zu Gast. Der Erzbischof kam auf private Initiative und besuchte den Dekan des Landkreises Rhön-Grabfeld Herrn Pfarrer Dr. Andreas Krefft. Die beiden kennen sich seit langer Zeit. Erzbischof Mokrzycki war mehr als 10 Jahre Sekretär von Papst Johannes Paul II in Rom und in dieser Funktion auch zwei Jahre für Papst Benedikt tätig.

Unser Hilfstransport kam nach einem Tag in Lubaczow an. Dort wurde der große LKW entladen. Die Ladung wurde geteilt und das kleinere Lieferauto erreichte einige Tage später Lemberg, wo die Ware übergeben werden konnte. Vielen Dank allen Helfern !!

Unser ganz besonderer Dank gilt der Spedition Uni-Logistics aus Gdynia in Polen, die unseren Transport kostenlos an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht hat. Außerdem besorgten Mitarbeiter der Spedition weitere Hilfsgüter in Breslau, die von unserem Spendenkonto ("Hilfe für die Ukraine - Caritas Bistum Lemberg" - Kath. Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt NES; IBAN Nr. DE92 7935 3039 0000 0194 06, Sparkasse Bad Neustadt) finanziert wurden. So erreichte heute ein zweiter vollbeladener LKW die ukrainische Grenze. Auch diese Lieferung übernahm die Spedition kostenlos - auch  hierfür herzlichen Dank.

 

Our aid transport arrived in Lubaczow after one day. There, the large truck was unloaded. The load was divided and the smaller delivery truck reached Lviv a few days later, where the goods could be handed over. Many thanks to all the helpers !!!

Our special thanks go to the forwarding company Uni-Logistics from Gdynia in Poland, which brought our transport to the Polish-Ukrainian border free of charge. In addition, employees of the forwarding agency provided further relief supplies in Wroclaw, which were financed from our donation account ("Help for Ukraine - Caritas Diocese of Lemberg" - Kath. Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt NES; IBAN Nr. DE92 7935 3039 0000 0194 06, Sparkasse Bad Neustadt). Today, a second fully loaded truck reached the Ukrainian border. This delivery was also made free of charge by the forwarding company - thank you very much for this as well.

 

 

In nur wenigen Tagen hatte sich das Foyer des Gemeindehauses in Bad Neustadt mit Kleider, Hygienemittel und Essenskonserven gefüllt. Nach vielen Stunden des Sortierens und Beschriftens in deutscher und unkainischer Sprache wurde am Dienstag den 15.03., der eher kurzfristig gekommene LKW, von den freiwilligen Helfern beladen. Nach dem Motto: "Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende", waren die Hilfsgüter in 90 Minuten verladen und der Transport konnte auf die Reise gehen.

Mit dem Beginn der Fastenzeit bereiten wir uns auf Ostern vor. Eine Zeit des Nachdenkens, der Umkehr und des Aufräumens. Die Fastenzeit ist die Zeit, in der wir so manches mit anderen Augen sehen sollten. Es kann uns wie Schuppen von den Augen fallen, was wirklich vor Gott wichtig ist und vor ihm Bestand hat.

Büttenpredigt in den Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft am Faschingswochenende

In den Büttenpredigten in Reimform, welche von Diakon Thomas Prapolinat und Wolfgang Dömling gehalten wurden, ging es um Putins Krieg, Kirche weltweit und Vorort sowie um Optimismus. Ein Spagat zwischen Frohsinn und Nachdenklichkeit.

Ein Auszug aus der Büttenpredigt:

Das Klima sich wandelt, auch in unserem Land,

ich denk nicht ans Wetter, ich mein die große Schand.

Die Narzisten, wie Putin kommen aus den löchern heraus,

auch ihre Anhänger brüllen die Parolen hinaus.

 

Auf Straßen, im Netz und im Parlament,

wir haben zu lange, die Lage verpennt.

 

Wenn unschuldige Bürger erschossen werden,

kein Zuwand`rer ist mehr sicher auf Erden.

Wenn Hautfarbe, Herkunft heißt Lebensgefahr,

Rassismus ist teuflisch, das ist doch längst klar.

 

Den müssen wir wehren gleich jetzt und sofort,

bevor es weiter geht mit Atomknopf und Mord.

Tu niemand Gewalt an, ganz gleich welcher Form,

pass auf wie du redest, sei nicht nur konform.

 

Auch in der Kirche brodelt`s kräftig;

sie war noch niemals so beschäftigt,

mit all den schlimmen Dingen,

die überhaupt nicht harmlos klingen!

 

Der Missbrauch ist das Allerschlimmste,

was je geschehen - das Allerdümmste!

Kirche soll hier Vorbild sein,

doch stellt die sich ihr eig`nes Bein.

 

Dabei lass ich`s nun bewenden,

meine Büttenpredigt wird jetzt enden,

Halleluja, lobet Gott -

mit Helau und Alaf bleibt jeder flott.

 

Die vielen Gottesdienstbesucher freuten sich über die alte Tradition der Büttenpredigt mit Tusch und über den Klassiker „Das ist die Berliner Luft“ welcher von Matthias Braun musikalisch dargeboten wurde.

 

Für das Pastoralteam Diakon Thomas Prapolinat

Bild: Hiltrud Christ

Am 19. Januar fand in der Kirche in  Mühlbach ein Frauengottesdienst zum Thema: “Weihnachten geht? - Oder: Weihnachten wie Schmetterling?" statt.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten für die Kirche sollten wir versuchen die Botschaft von Weihnachten wie die Hirten zu verstehen: Aufbrechen, Mut haben, Erfahrungen machen, die bis ins Innerste verändern und keine Angst vor Herausforderungen zu haben, denn der Name Jesus bedeutet: Gott rettet – Gott heilt. 

Weihnachten kommt nicht mit Macht und Herrlichkeit. Es kommt mit einem kleinen Kind, von dem ein Licht ausgeht. Andrea Schwarz sagt: Weihnachten ist wie ein Schmetterling, nicht machbar, sondern ein Geschenk. Leben trotz allem, den leisen Tönen vertrauen.

Der nächste Frauengotesdienst ist am Mittwoch, den 16. Februar um 8:30 Uhr in der Kirche in Mühlbach.

Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit für sich und für Gott.

Herzliche Einladung dazu.

Das Gemeindeleben selbst in die Hand nehmen

Die aktuelle schwierige Situation der katholischen Kirche war immer wieder im Errichtungsgottesdienst Pastoraler Raum Bad Neustadt in der Kirche von Herschfeld präsent. So in der Predigt von Domkapitular Clemens Bieber der darauf verwies, dass die Kirche ihre Glaubwürdigkeit wieder herstellen müsse. Günter Henneberger, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Brendlorenzen stellte fest, dass der Pastorale Raum keine Entfremdung der Gemeinden sei, sondern es möglich macht, dass jeder das Gemeindeleben selbst in die Hand nehmen kann. Es gelte alte, sinnvolle Traditionen zu bewahren aber auch neue Formen auszuprobieren.

Nach dem Gottesdienst zum Dreikönigsfest, in dem die Besucher über das Beispielland dem Südsudan der diesjährigen Sternsingeraktion informiert wurden, sendet Pfr. Andreas Krefft die Sternsinger aus. Da nicht alle Haushalte besucht werden können liegen in den nächsten Tagen in der Kirche Segenstütchen aus, die mitgenommen werden können. Darin befindet sich ein Flyer mit Informationen und ein Türaufkleber, der zuvor gesegnet wurde. Freudig empfing Pfr. Krefft die Sternsinger vor dem Pfarrhaus.



Sternsinger aus St. Konrad brachten den Segen in die Häuser
Nach dem Gottesdienst zum Dreikönigsfest in der Pfarrkirche St. Konrad in der Gartenstadt konnten Pfarrer Heinz Röschert und Diakon Wolfgang Dömling 19 Sternsinger im Alter zwischen fünf und 17 Jahren auf den Weg schicken. Zuvor segnete Diakon Wolfgang Dömling die Kreide und die Türaufkleber, die die sieben Gruppen mitnahmen und so die Segenswünsche an die Türen der Häuser brachten. Der Erlös der Sternsingeraktion wird dieses Jahr für Gesundheitsprojekte im Südsudan verwendet, wie zuvor bei einer Präsentation und einem Film in der Messfeier gezeigt wurde. Coronakonform liefen Caspar, Melchior und Balthasar möglichst in Geschwistergruppen, oft begleitet von einem Elternteil durch die Gartenstadt.


Bilder: Otto Jahrsdörfer
Text: Petra Bieber

In Löhrieth wurden drei Gruppen der Sternsinger am Vorabend zum 6. Januar von Pfarrer Andreas Krefft ausgesandt. Am Dreikönigstag gingen die Sternsinger durch das Dorf und sammelten für bedürftige Kinder in Afrika. In diesem Jahr war das Beispielland der Südsudan.

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