PG Bad Neustadt

Im Mühlbacher Pfarrgarten war ein Open-Air-Familiengottesdienst geplant. Wegen Regenwetter wurde der Gottesdienst mit der Musikkapelle Mühlbach in die Kirche verlegt. Die Diakone Wolfgang Dömling und Thomas Prapolinat vermittelten der versammelten Gemeinde in einem pantomimischen Spiel mit den Kindern, wie ein Apfelbaum entsteht. Die Kinder legten den Kern in die Erde, dann kam die Sonne und der Regen. Aus dem Trieb wird ein Baum, zuerst mit Blüten auf denen die Bienen landen und Nektar sammeln. Nach einiger Zeit verschwinden die Blüten und die Frucht kommt zum Vorschein. 

Pfr. Andreas Krefft zelebrierte den Erntedankgottesdienst für die Gemeinde St. Konrad in der Gartenstadt. Die Blumenschückerinnen hatten die Kirche mit einem Ährenkranz und den typischen Erntedankgaben wie Brot und Früchte aus dem Garten geschmückt. 

Mit der Kreuzbergwallfahrt eine Tradition erfolgreich fortgesetzt

 

Unter dem Motto "Wie nahe darf uns Jesus kommen?" fand die diesjährige 35. Kreuzbergwallfahrt der Pfarrgemeinden Löhrieth und Mühlbach statt. Ausgestattet mit dem Segen von Pfarrvikar Johnson Thottathil in Mühlbach trafen knapp 100 Pilger bei überraschend trockenem Wallfahrtswetter bereichert durch vielfältige und tiefsinnige wie auch lebensnahe Meditationen und Gebete zum ausgerufenen Thema am Heiligen Berg der Franken ein.

Ende Juli fand das Benefizkonzert des Kreisjugendblasorchesters in Mellrichstadt statt. Wie angekündigt, wurden hierbei Spenden für die ukrainischen Waisenkinder gesammelt. Stolze 1000,00 € kamen als Spendensumme zusammen, die nun offiziell von Frau Renate Haag, Vorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes im Kreisverband Rhön-Grabfeld und Herrn Adrian Blümm, musikalischer Leiter des Konzerts, an Herrn Dekan Dr. Andreas Krefft im neu angelegten Pfarrgarten überreicht wurde. Sichtlich erfreut nahm Herr Pfarrer Krefft die Spende entgegen, die bei dem Aufbau des Kinderheimes in Rawa Ruska bei Lemberg eine wichtige finanzielle Unterstützung ist. Herr Pfarrer Krefft bedankt sich ganz herzlich bei Frau Haag, Herrn Blümm und allen Kindern für ihr Engagement und nicht zuletzt bei allen Spendern.

In zwei Gottesdiensten wurden in diesem Jahr ca. 100 Firmlinge aus den Pfarreiengemeinschaften Bad Neustadt, St. Martin Brendlorenzen, Don Bosco Hohenroth und Um den Michaelsberg Heustreu gefirmt. Die gemeinsame Vorbereitung wurde coronabedingt teilweise online, jedoch auch in Präsenz durchgeführt. Da der Weihbischof zum Firmtermin an Corona erkrankt war, wurden Domkapitular Thomas Keßler und Dekan Dr. Andreas Krefft beauftragt, das Sakrament der Firmung zu spenden. Dazu war die große Kirche in Herschfeld ausgewählt worden, sodass auch die Eltern und Verwandten der Firmlinge am Firmgottesdienst teilnehmen konnten.

Beim diesjährigen sommerlichen Kirchplatzfest in der Pfarrei St. Konrad Gartenstadt, wurde auch an die Menschen im Ahrtal gedacht, die durch die Flut im letztem Jahr fast alles verloren haben. Durch das Sammeln von Spenden und die Versteigerung des Hauptpreises, einem Bobby-Car, konnten 500 Euro gesamelt und im Gottesdienst übergeben werden. Dazu waren aus dem Ahrtal eine Familie angereist, die sich für die Opfer in der Heimat stark macht. Es war zu hören, dass jetzt noch ältere Menschen in Containern leben, ohne Toilette und Bad.

Als eine grüne Oase, eine Begegnungsort für jedermann in der Innenstadt von Bad Neustadt sieht Dekan Andreas Krefft den neu gestalteten Pfarrgarten an der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Am Sonntagnachmittag übergab er diesen offiziell an Bürgermeister Michael Werner und damit an die Bürger von Bad Neustadt. „Es gibt kein abgeschlossenes Gartentor, jedermann kann kommen, sich Essen und Trinken mitbringen und hier verweilen.“ Der Dekan sieht diesen offenen Garten als einen Raum für Begegnungen, aber auch für kleine kulturelle Veranstaltungen. „Wir wollten der Stadt Bad Neustadt und der Bevölkerung eine Freude machen und hoffen, es ist uns gelungen.“

Interessantes habe man bei der Umgestaltung in alten Unterlagen des 1602 gebauten Pfarrhauses entdeckt, sagte der Dekan. So standen einst drei Häuser in diesem Bereich, es gab einen Gemüsegarten und im Pfarrhausdachboden wurde das Korn gelagert. Garten- und Landschaftsarchitektin Miriam Glanz-Geier, erwähnte Regina Rinke, die ihre Ideen mit einbrachte nannte den Auftrag zur Umgestaltung deshalb auch einen Lernort. So wurden historische Rosenstöcke aus  der Zeit um 1940 ebenso wie ein Birnbaum umgesiedelt. Platten des ehemaligen Sandsteinbodens des Chorraums der Pfarrkirche verwendete man unter anderem für den behindertengerechten Zugang. Über diesen gelangt man künftig auch ins Pfarrbüro.  Bei den Pflanzen habe man auch darauf geachtet, dass die Blumen für den Kirchenschmuck verwendet werden können. „Vielleicht schon Palmkätzchen im kommenden Jahr.“

Überhaupt seien im Garten Pflanzen zu finden, die eine Verbindung zur Bibel haben. „Angedacht ist ein kleiner Bibelgarten.“ Achtsam sei man mit den vorhandenen Bäumen Pflanzen umgegangen und habe letztendlich auch eine stimmungsvolle Beleuchtung geschaffen. Ruhe und Geborgenheit soll der Pfarrgarten ausstrahlen, fügte der Dekan an. Kirchenpfleger Ralf Schaub sagte, dass die Umgestaltung ein Herzensprojekt von Andreas Krefft war und man auch im Namen der Pfarrgemeinde für die Idee und die gelungen Gestaltung danke. Ganz sicher werde man es auch immer wieder, auch im Pastoralen Raum Bad Neustadt annehmen.

Bürgermeister Michael Werner, der den Garten vor der Umgestaltung kannte, sagte: „Sie haben da etwas Tolles für unsere Bürgerinnen und Bürger geschaffen.“ Der Garten lade zur Begegnung und fruchtbaren Gesprächen ein. „Wir werden ihn beleben und ich könnte mir kleine Konzerte, Ausstellungen des Kunstvereins und vor allem gute Gespräche vorstellen.“ Auf den Bürgermeister wartete dann noch eine Überraschung. Flüchtlinge aus der Ukraine bedankten sich bei ihm und damit besonders bei der Bevölkerung in Bad Neustadt aber auch im Landkreis Rhön-Grabfeld für die gute Aufnahme. Als Dankeschön hatten sie eine ukrainische Fahne mit Handabdrücken der Kinder und deren Namen gestaltet. Dort kann man auch lesen, woher die Flüchtlinge kommen, sagte der Sprecher der ukrainischen Flüchtlinge, Roman Lichmanov. Bürgermeister Werner: „Diese Fahne wird in unserem Rathaus einen besonderen Platz bekommen“.

Dann führte Dekan Andreas Krefft durch den Innenhof des Pfarrhauses, der ebenfalls für Veranstaltungen oder Konzerte genutzt werden kann. Ein Schmuckstück ist der Gewölbekeller aus dem Jahr aus dem 17. Jahrhundert, der mit viel Akribie hergerichtet wurde. Dank galt den ukrainischen und polnischen Helfern, die hier und bei der Gartengestaltung mit Hand anlegten. „Ich habe einige ukrainische Worte gelernt, ansonsten haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt“, fügte Garten- und Landschaftsarchitektin Miriam Glanz-Geier an. Sie nannte es ein Nationen verbindendes Projekt, zwischen Polen, der Ukraine und Deutschland. Die Musikalische Umrahmung des Nachmittags hatte das ukrainische Duo Angelina und Eduard übernommen, die für die Darbietungen viel Beifall erhielten.

Text und BIlder: Hanns Friedrich

 

Pfarrgarten ubergeben 240722 7

Pfarrgarten ubergeben 240722 10

 

Pfarrgarten ubergeben 240722 19

Pfarrgarten ubergeben 240722 32

Pfarrgarten ubergeben 240722 30

Pfarrgarten ubergeben 240722 28

 

Pfarrgarten ubergeben 240722 36

Pfarrgarten ubergeben 240722 49

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrgarten ubergeben 240722 52Pfarrgarten ubergeben 240722 54

Mit Erzbischof George Njaralakatt aus der Diözese Tellicherry im südindischen Bundesstaat Kerala begrüßte Pfarrvikar Johnson Thottathil am Sonntagnachmittag in der Mühlbacher Kirche einen besonderen Gast. Dieser ist zurzeit in Deutschland, um „seine Priester“ zu besuchen, damit auch den Landkreis Rhön-Grabfeld.

Die Kirche muss aufbrechen zu neuen Wegen

Markt Saal (hf). „Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist ohne den Wallfahrtsort Findelberg nicht vorstellbar.“ Das sagte Dekan Andreas Krefft am Fest Mariä Heimsuchung in Saal an der Saale. Hier könnten Gläubige immer wieder neue Kräfte sammeln. Angesprochen auf das Fest Mariä Heimsuchung sagte der Dekan, dass sich Maria einst auf den Weg gemacht hat und drei Monate bei Elisabeth blieb. Wie Maria müsse sich auch die Kirche auf den Weg machen, sollte nicht resignieren, sondern aufbrechen und neue Wege gehen. Wichtig sei bei den Menschen zu bleiben und die Menschen in ihrer Vielfalt auszuhalten.

Der Dekan nannte in seiner Ansprache das Motto der Kilianiwoche „Atme in uns Heiliger Geist.“. Der Atem sei schon von jeher Sinnbild für den Geist Gottes. Er sei lebensnotwendig. Wenn man auf die Ereignisse der heutigen Zeit blicke, stocke einem manches Mal der Atem im Blick zum Beispiel auf den Krieg in der Ukraine und seine Folgen auch für die gesamte Weltbevölkerung. Auch um die Zukunft der Kirche „atmen wir schwer.“ Das Fest Mariä Heimsuchung zeige aber auch die Kraft des Geistes, der in Maria atmete. Ihre Berufung sei es gewesen, Christus zur Welt zu bringen.

Keinesfalls dürfe man die Kirche aufgeben, sondern müsse, wie Maria, aufbrechen und den Weg nicht scheuen, der kommt. Wichtig sei es, dass sich die Kirche den Menschen stellt, sonst habe sie keine Zukunft. Begegnungen wie bei den Wallfahrten zum Findelberg nannte der Dekan Wellness für die Seele. Gott sei es, der die Menschen eingeladen hat. Zusammenhalt, Friede und Versöhnung seien wichtig, ebenso Segen und Zuspruch in echter Seelsorge. Wie der Findelberg gebe es viele Wallfahrtsorte, die zur Begegnung einladen. „Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist ohne den Findelberg nicht vorstellbar“, sagte Dekan Andreas Krefft.

Er verwies auf die Frauen in der Kirche, die immer wieder etwas anstoßen, wie zum Beispiel die Anbetung vor dem Allerheiligsten. „Und zwar nicht nur tagsüber sondern auch in den Nachtstunden.“ Das habe ihn persönlich beeindruckt. Zu Maria sei zu sagen, dass sie wegen ihres Glaubens seliggepriesen wird und deshalb könne man auch heute noch von ihr lernen. Dabei sei es gut, wenn man die Zeichen Gottes erkennt, aufbricht, sich den Hindernissen stellt und letztendlich auch Segen für andere ist. Es sei klar, dass dafür oft ein langer Atem notwendig ist. Das gelte auch für die Kirche in der heutigen Zeit.

Bildunterzeile

Dekan Andreas Krefft war der Festprediger am Findelberg beim Fest Mariä Heimsuchung, einem Ortsfeiertag in der Gemeinde Saal an der Saale. Foto: Hanns Friedrich

Mit Geistlichen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld feierte Dekan Andreas Krefft am Fest Mariä Heimsuchen den Gottesdienst am Freialtar der Wallfahrtskirche Findelberg. Foto: Hanns Friedrich

Im Rahmen des gut besuchten sommerlichen Kirchplatzfestes in St. Konrad wurde ein Bobby-Car für die Flutopferhilfe im Ahrtal versteigert. Nach anfänglichem Zögern unter den Besuchern ersteigerte das Bobby-Car ein gebürtiger Bad Neustädter, Herr Hans-Jürgen Pache, der zur Zeit in Nürnberg wohnt. Mit dieser Spende können wir die Spendensumme erhöhen. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Herrn Pache für seinen karitativen Einsatz.

Diakon Thomas Prapolinat im Namen des Pastoralteams

 Bild: Konrad Müller

im Bild von links nach rechts: Diakon Thomas Prapolinat, Hans-Jürgen Pache, Gemeindeteammitglied Gunter Laukenmann und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Ruhwedel

Das Pfarrfest wurde in diesem Jahr am Samstag Nachmittag und am Abend gefeiert. Nachdem sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, wurden durch Diakon Wolfgang Dömling die anwesenden Fahrräder, Bobbycars und andere Fahrzeuge und ihre Benutzer gesegnet.

Unter dem Motto „Piraten“ fand das Zeltlager der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt in der vergangenen Ferienwoche statt. 
Die Gruppe aus 130 Kindern und Betreuern zeltete von Sonntag bis Freitag auf dem Zeltplatz bei Schloss Saaleck oberhalb von Hammelburg. 
Die 9 bis 15-jährigen Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß beim Basteln von Schatztruhen, Fernrohren, Korken-Schiffchen, Piraten-Fahnen, Schmuck und süßen Papageien. 
Zudem durchliefen sie ein nächtliches Piraten-Training mit verschiedenen Stationen. Dabei machten die Teilnehmer einen Fackelspaziergang durch den Wald, interpretierten Morsezeichen und absolvierten diverse Geschicklichkeitsspiele, wie zum Beispiel einen Hindernislauf oder das Fangen von Leuchtgegenständen. 
Beim Rollenspiel halfen die Kinder durch das Lösen verschiedener Aufgaben, den auf einer Piratin lastenden Fluch zu brechen. Zum Dank erhielten die Teilnehmer einen großen Schatz. Dieser war jedoch viel zu schwer, um ihn zu transportieren. Deshalb mussten die Kinder am nächsten Tag die einzelnen Goldmünzen an den bösen Blauband-Piraten vorbeischmuggeln. Dabei durften sie sich nicht fangen lassen, da ihnen sonst die Münzen von der feindlichen Piraten-Crew geklaut wurden. 
Während des nächtlichen Überfalls eines fremden Piratenschiffes haben die Kinder sowohl die Lagerfahne als auch die eigenen Zelte erfolgreich verteidigt. Zudem wurden viele der Überfallenden gefangen genommen, die im Tausch gegen eine Socke oder eine Locke wieder freigelassen wurden. 
Weiterhin am besten war jedoch wie immer das abendliche Lagerfeuer mit vielen Liedern und verschiedenen Singspielen. 
Kein Wunder, dass der Abschied im Rahmen des Abschlussgottesdienstes allen Teilnehmern sehr schwer gefallen ist. Jedoch können sich diese mit dem Gedanken an das nächste Zeltlager, welches wieder in der ersten Pfingstferienwoche stattfinden wird, trösten. 

Text und Bild: Katharina Heusinger

­