PG Bad Neustadt

"Lass mich sein wie lebendiges Wasser"

dies war das Thema der Familienwortgottesfeier am Sonntag, den 7. März in unserer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Im Mittelpunkt stand das Evangelium der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen.

In der Geschichte von Herrn Steinreich sollte den Kindern bewusst werden, dass es Dinge gibt, die man mit Geld nicht kaufen kann, wie z.B. das Leben oder die Liebe. Sie sind uns geschenkt.

So wie wir das Wasser zum täglichen Leben brauchen, haben wir alle auch Durst nach Freude, Geborgenheit, Vertrauen und Liebe. In der biblischen Erzählung bietet Jesus sich selbst an als sprudelnde Quelle, die nie versiegt.

Nachdem die Gottesdienstteilnehmer mit Hilfe der Wassertropfen erfahren hatten, was Jesus damit meint und was er uns schenkt, schickten sie ihre Post an Gott mit der Bitte für alle Menschen, die Durst haben, diesen zu stillen: für alle, die Durst nach Freundschaft und Liebe haben, für alle, die auf Genesung von ihrer Krankheit hoffen, für alle, die es nach Gerechtigkeit und Frieden dürstet.

Als Impuls für die zweite Hälfte der Fastenzeit erhielten die Kinder ein Bild von der Bibelgeschichte. Dieses war verbunden mit dem Auftrag, sich zu überlegen, wie sie selbst zu einer Quelle lebendigen Wassers werden können.

Die Sternsingergottesdienste standen unter dem Motto: "Kindern halt geben; in der Ukraine und weltweit". In der St. Konradkirche in der Gartenstadt wurde durch Diakon Wolfgang Dömling eine Präsentation über das Beispielland Ukraine gezeigt und nach dem Evangelium vermittelte ein Film über die Arbeitsmigranten und die Folgen für die Kinder einen eindruckvollen Einblick in die Situation der Familien.

Die Kinderkrippenfeiern in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neustadt waren in diesem Jahr coronabedingt etwas anders. In der Stadtpfarrkirche wurde das Krippenspiel aufgenommen und über die Homepage veröffentlicht. So konnnten die KInder, die in der Adventszeit bei den Gottesdiensten "Auf dem Weg nach Bethlehem" dabei waren, die Ankunft des Zuges in Bethlehem von zu Hause aus miterleben.

In der Pfarrei St. Konrad wurde statt des tratitionellen Kinderkrippenspieles ein Film gezeigt. Im Film begleitete der Vogel "Wido" die anwesenden Kinder und die Heilige Familie nach Bethlehem. So wurde die Weihnachtsgeschichte kindgerecht erzählt und auch der Kinderchristbaum war wieder festlich geschmückt. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war, dass am Schluss zum Lied "Stille Nacht" die Lichter ausgingen und am Geburtstagskuchen vom Jesukind die Wunderkerzen entzündet wurden.

Zum zweiten Mal wurde in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine
Roratemesse gefeiert. Ein bisschen Zeit, um zur Ruhe zu kommen, den
Weg nach innen zu finden und wahrzunehmen, dass etwas Größeres in
meine Welt hineinscheint.

Predigt am Christkönigsonntag zum Verabschiedung von Pfarrvikar Wolfgang Senzel durch Pfarrer Dr. Andreas Krefft

Sehr geehrter Mitbruder im priesterlichen Dienst,
lieber Wolfgang,
nun ist es also so weit. Nachdem du dich in den anderen Pfarrgemeinden bereits nach und nach verabschiedet hast, bist du nun heute hierher gekommen, um auch den Gläubigen in der Stadtpfarrei adieu zu sagen.

Der Prophet Jeremia- unter diesem Motto stand der diesjährige ökumenische Kinderbibeltag.

In den letzten Jahren wurde dieser am Buß-und Bettag mit den Kindern vom Schülerhort Mariä Himmelfahrt Bad Neustadt, den Schulkindern des Kindergartens St. Konrad Gartenstadt und den weiteren interessierten Grundschulkindern aus Bad Neustadt und Umgebung gefeiert.

Unser beliebter Seelsorger Pfarrvikar Wolfgang Senzel hat sich entschlossen, neue Wege zu gehen. Wir haben ihn immer als freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter in unserem Pastoralen Raum Bad Neustadt erlebt, wo er seit inzwischen sieben Jahren für den Dienst an den Menschen zur Verfügung stand. Neben seiner Tätigkeit vor allem in den Gemeinden Mühlbach, Löhrieth, Salz und Strahlungen war er zuständig für die Arbeit mit den Senioren im Dekanat. Auch zur Mithilfe in der Klinikseelsorge und zur Vertretung in Dekane-Aufgaben war er jederzeit bereit. Für all seine Unterstützung danken wir ihm auch im Namen der anderen Seelsorger von ganzem Herzen.

Coronabedingt kann es leider keine Verabschiedungsfeiern geben, deshalb verabschiedet sich Pfr. Senzel in den einzelnen Gottesdiensten in den verschiedenen Gemeinden. Auf den Bildern ist die Verabschiedung in der Pfarrei St. Konrad zu sehen. Kirchenpfleger Konrad Müller und PGR-Vorsitzende Elisabeth Ruhwedel verabschieden Pfr. Senzel mit den Worten:

Wir sagen herzlichen Dank für den Dienst, den Sie seit September 2013 hier in unserer Pfarreiengemeinschaft getan haben.

Manche Arbeit war für alle sichtbar und manche Arbeit ist eher im Verborgenen geschehen. Ich kann nur sagen, dass ich sie immer als eine aufgeschlossene, fröhliche Person und immer mit guten Ideen kennen gelernt habe. Das weiß ich, da wir gemeinsam seit 2017 in der Trauerbegleitung zusammen gearbeitet haben. Für all das sagen wir herzlichen Dank und Gott vergelte es ihnen nach seinem reichen Maße. Diesen Dank möchten wir Ihnen an dieser Stelle von allen Gremien der Pfarrei und der ganzen Gemeinde übermitteln und am Ende auch eine kleine Aufmerksamkeit überreichen. Da wir wissen, dass sie auch gerne kochen, so dachten wir uns, wir schenken Ihnen Zutaten und Lebensmittel aus der Rhön.

Gott stärke Sie, für die Herausforderungen, die vor Ihnen liegen.

Gott lasse Sie seine Nähe spüren.

Gott helfe Ihnen, wo immer sie Hilfe benötigen.

Er bewahre in Ihnen die Erfahrung, die Sie während ihrer Dienstzeit in unserer Gemeinde gemacht haben.

Gott schenke Ihnen die Kraft und Gesundheit für die bevorstehende Zeit.

Wir vertrauen darauf und wünschen Ihnen von ganzem Herzen, dass er Sie in ihrem neuen Lebensabschnitt auf Wege führt, die sie gut und mit Freude betreten können.

Am Freitag, den 09. Oktober hat sich am Abend eine kleine Gruppe in der Kirche Mariä-Himmelfahrt zum Rosenkranzgebet getroffen.

Die Texte zu den Gesätzen des glorreichen Rosenkranzes schlugen eine Brücke zur heutigen Zeit und zu unserem persönlichen Leben.

Mit einen Jugendgottesdienst für die Firmlinge des Jahres 2020 in der Herschfelder Kirche wurde die Firmvorbereitung weitergeführt. Eigentlich hätten die Firmlinge im Juli durch den Bischof gefirmt werden sollen, aber wegen der Corona-Pandemie wurden alle Firmungen bis August abgesagt.

„Ich komme gerne nach Bad Neustadt in die schöne Kirche“ so begrüßte Weihbischof Ulrich Boom die Anwesenden. 

Der 24. Juli war ein großer Tag für engagierte Christen in unseren Gemeinden und für die Kirchengemeinden selbst. Nach Monaten der intensiven Vorbereitung am Liturgiereferat der Diözese Würzburg wurden acht Gottesdienstbeauftragte durch Weihbischof Ulrich Boom gesegnet und auf ihren Weg als Multiplikatoren des Glaubens ausgesandt. Im Auftrag des Bischofs und in Kooperation mit den hauptamtlichen Seelsorger vor Ort übernehmen die Gottesdienstbeauftragten Verantwortung in der Liturgie der Gemeinde und laden zu sonntäglichen Wort-Gottes-Feiern ein, wenn an einem Sonntagen keine Eucharistiefeier durch einen Priester zelebriert werden kann.

Auch in diesem Jahr lud der Katholische Frauenbund wieder zu einem gemütlichen und besinnlichen Nachmittag in das Gemeindehaus Mariä Himmelfahrt ein.

Der Familiengottesdienst stand im Zeichen des "Friedens"!

Die Lesung vom Propheten Jesaja wurde nicht nur gelesen sondern auch gespielt. So konnten die zahlreichen Kirchenbesucher hautnah miterleben wie der Wolf mit dem Lamm und der Panther mit dem Böcklein und der Löwe mit dem Kalb zusammen weiden.

­